
Fotos: Hans-Peter Schwöbel
Petersilie, oder Peterle, wie wir es zärtlich nennen, ist ein Kraut, das meist als Gewürz eingesetzt wird. Nichts spricht dagegen, diese wunderbare Pflanze auch als Gemüse zu genießen. Es lohnt sich, einen sehr großen Peterle-Strauß (oder zwei) zu kaufen, dass man eine schöne Menge zum Essen bekommt. Viele Lebensmittelgeschäfte bieten heute dieses große Peterle-Gebinde an. Früher war es schwieriger zu bekommen. Bitte darauf achten: Frisch muss es sein! Der unachtsame Griff ins Angebot ist immer falsch.
Zutaten
4 große weiße Haushaltszwiebeln, in Stücke oder in Streifen geschnitten
1 großer, frischer Bund Petersilie, glatt oder kraus, wie erhältlich, gründlich gewaschen und dann grob gehackt, in einem feinen Sieb noch einmal abgebraust
1 Esslöffel weiße Senfsaat, braune tut es auch
1 Kaffeelöffel Koriandersaat
Rapsöl, damit den Topfboden nur dünn benetzen
Vielleicht ein Glas Weißwein, trocken
Oder Wasser
Salz
Orangenpfeffer
Gemahlenen Ingwer
Gekochte Pasta oder Reis oder Pellkartoffeln, je nach Gusto
Zubereitung
Rapsöl erhitzen, die Zwiebeln darin blondieren lassen, und immer wieder umrühren, bzw. wenden bis alles eine gefällige Emulsion ergibt, nun das gehackte Peterle dazugeben. Zwiebeln erzeugen eine feine Geschmeidigkeit des Kochgutes. Und sie bieten den ähnlichen Doppelcharakter wie das Peterle: sie sind Gewürz und Gemüse gleichermaßen.
Alle Gewürze kommen dazu, man muss immer wieder umrühren, um eine schöne Mischung zu bekommen. Wein und/oder Wasser gibt man auch dazu. Anfangs kann die Hitze stark sein, dann reduziert man sie aber auf kleine Energiestellung. Mit Deckel schmoren lassen.
Servier-Idee
Wenn der Peterle-Zwiebel-Brei fertig ist, die gewünschte Beilage untermischen oder getrennt servieren.
Das Ganze gelingt vegan. Aber es ist nicht verboten, Bratwurst, Schnitzel oder gebratenen Fisch zuzufügen. Alles mundet wunderbar!

005-2024 Susannas Goschenwonnen
Mittwoch, 06.03.2024
