Über diesen Blog

Dies ist ein digitales Tagebuch (Blog) über meine Arbeit in der Küche. Ich werde meine Einkäufe erwähnen und warum ich gerade diese Zutaten kaufe. Und ich schreibe, warum ich manche Dinge nicht kaufe, und darauf verzichte, sie in meiner Küche einzusetzen. Dabei geht es um unnütze Ausgaben. Es geht ums Sparen und um optimale Nutzung von Lebensmitteln. Und selbstverständlich möchte ich mit meinen Rezepten Versuchungen bewirken.
Was än foiner Reddisch-Salat

Foto: Hans-Peter Schwöbel
Was än foiner Reddisch-Salat
Susanna Martinez
Gibt es in des Sommers Hitze schönere Goschenwonnen als frische, kühle, knackige Salate? Ihr Universum ist unendlich. Ein Salat-Fetischist könnte ein langes Leben verbringen nur mit Salaten – ohne Schaden zu nehmen an Leib und Seele.
Wie immer bei frischen Grundlagen und Zutaten kommt es beim Rettich darauf an, dass er frisch und fest ist. Man muss den strammen Kerl anfassen – und wehe, er ist doddelisch. Dann muss man ihn liegen lassen und den Laden unter Absingen schmutziger Lieder verlassen. (Doddelisch ist ein Begriff aus den (kur-)pfälzischen Dialekten. Er bedeutet so viel wie weich, wabbelig, schlaff, ohne festen Halt - quasi ein Rettich, ohne Haltung...)
