Über diesen Blog

Dies ist ein digitales Tagebuch (Blog) über meine Arbeit in der Küche. Ich werde meine Einkäufe erwähnen und warum ich gerade diese Zutaten kaufe. Und ich schreibe, warum ich manche Dinge nicht kaufe, und darauf verzichte, sie in meiner Küche einzusetzen. Dabei geht es um unnütze Ausgaben. Es geht ums Sparen und um optimale Nutzung von Lebensmitteln. Und selbstverständlich möchte ich mit meinen Rezepten Versuchungen bewirken.
Wir haben es in diesem Jahr wieder entdeckt: Der Lenz ist da, und der Spargel schmeckt!

Fotos: Hans-Peter Schwöbel
Wir haben es in diesem Jahr wieder entdeckt:
Der Lenz ist da, und der Spargel schmeckt!
Susanna Martinez
Spargel einkaufen und vor dem Kochen zurichten
Spargel muss frisch sein. Woran erkennen wir das? Wir müssen vor allem auf den Fuß schauen, der darf nicht trocken und vor allem nicht holzig sein. Der ganze Spargel muss von Fuß bis Kopf saftig sein. Ich kaufe ihn gewaschen und geschält. Das kostet etwas mehr, aber der Zeitgewinn lohnt sich. Der Spargelschälbetrieb lässt sich seine Arbeit bezahlen. So ist das fair.
Blaue Köpfe sind kein Schaden, im Gegenteil, sie schmecken sehr gut. Hauptsache, der Spargel ist frisch. Die Köpfe werden bläulich, wenn sie schon eine kleine Weile aus dem Boden geschaut haben. Wenn sie dann aber bald geerntet werden, ist der Spargel immer noch schmackhaft. In manchen Gegenden wird der Spargel ausdrücklich mit blauen Köpfen geerntet. Das ist gut so.
