
Foto: Hans-Peter Schwöbel
Gehen Sie mit dem Suchwort „Zwiebel“ in eine Suchmaschine. Sie werden umfassend fündig. Heil- und Lebensmittelkundige singen uneingeschränkt das hohe Lied auf die gesundheitsfördernden Eigenschaften dieser tollen Knollen. Und was ist mit dem Furzen? Ich halte das eher für ein Gerücht. Hans-Peter und ich essen seit Jahren jeden Tag Zwiebeln und können entsprechende Klagen nicht bestätigen.
Zutaten
750 g weiße Haushaltszwiebeln, in Ringe oder Streifen geschnitten
1 Esslöffel Rapsöl, fein auf dem Topfboden verstrichen
1 Esslöffel Zitronenpfeffer
1 Esslöffel Salz
1 Löffelchen gemahlenen Muskat
1 Esslöffel gemahlenen Ingwer
1 Löffelchen gemahlenen Cumin oder 1 Esslöffel Kümmel
1 Glas Weißwein, trocken oder 1 Glas Wasser
Zubereitung
Für dieses reine Zwiebelgemüse ist es ratsam, möglichst große weiße Zwiebeln zu verwenden, sonst schält und schnippelt man sich den Wolf. Die geschälten und abgespülten Zwiebeln auf einer Gemüsereibe in Scheiben in eine Schüssel oder auf ein Schneidbrett schneiden. Unbedingt mit Fingerschutz arbeiten. Abgeschnittene Fingerkuppen könnten den Essensgenuss beeinträchtigen. Mit Schutz lässt sich schneller arbeiten. Nicht Hektik aber Zeitökonomie gehört zum qualifizierten Küchenhandeln.
In das heiße Rapsöl gebe ich die Zwiebeln und lasse sie bräunen, aber nicht verbrennen. Mit zwei Spateln rühre ich um, damit nichts anhängt. Wenn die Zwiebeln gar werden, kommen nach und nach die Gewürze dazu. Wichtig ist, dass alles schön miteinander vermengt wird. Dann kann der Topfdeckel drauf und bei kleinem Feuer lasse ich alles garen. Auf dem Topfboden bildet sich bei geschicktem Handeln eine Karamellschicht, die mit der Flüssigkeit aufgelöst wird und die Zwiebeln leicht bräunen. So kann man Pasta oder Salzkartoffeln oder Reis oder Spätzle dazu essen. Zum Zwiebelgemüse passen auch gut Bratwurst, Rumpsteak oder geschnetzeltes Fleisch. Alles kann dazu, muss aber nicht.
017-2023 Susannas Goschenwonnen
Mittwoch, 20.12.2023
